Leitlinien meiner therapeutischen Arbeit

  • Wachstum der Person
    Therapie, wie ich sie verstehe, zielt nicht primär auf "Weg-Therapieren" von Symptomen oder Problemen, sondern auf das Wachstum der Person in ihrem je spezifischen Tempo und mit ihrer je individuellen Form der Lösung. Im dia-logischen Prozeß der Therapie wird der für jeden Einzelnen adäquate Weg gemeinsam entwickelt.

  • Systemische Orientierung:
    Störungen und Leiden, mit denen wir uns abmühen, sind fast immer Ergebnis eines gestörten Beziehungsfeldes, dessen Teil wir sind. Wenn wir dauerhaft einen "Bruch im Gefühl der Zugehörigkeit" zu unserem Beziehungsfeld erleben, entwickeln wir häufig Symptome, mit denen wir in eine Art Ersatz-Beziehung treten. Therapie bedeutet deshalb u.a., sich der "Intelligenz des Beziehungs-feldes" bewusst zu werden.

  • Lösung durch Integration
    Leiden, Konflikte oder Symptome, sind deshalb keine "Fehler", die es zu bekämpfen gilt, sondern haben eine Funktion im Wachstumsprozeß der Person. Sie enthalten Hinweise und Potentiale für echte Lösungen, wenn sie angenommen und integriert werden.

  • Rückgewinnung eigener Kräfte
    Ich konzentriere mich in meiner Arbeit weniger auf die Schwächen und Mängel, sondern eher auf die Fähigkeiten und Stärken meiner Klienten. Den Zugang freizumachen zu den eigenen Kraftquellen, die eigene Energie, die vielleicht an andere Personen, Ideen und Probleme gebunden war, zu sich selbst zurück zu holen, ist ein zentrales Anliegen meiner Arbeit.

  • Heilung als innerer Weg:
    Impulse für den "inneren Weg" entstehen häufig aus Situationen, die im "Außen" nicht zu lösen sind. Die Schulung der nicht wertenden Wahrnehmung eigner Impulse und die immer wieder notwendige Selbst-Versöhnung mit dem unvollkommenen "So-Sein" sind elementare Bestandteile einer Therapie, die auch die spirituelle Dimension unseres Menschseins mit einbezieht. Bewährte Hilfsmittel dabei sind u.a. die angeleitete Imagination in hypnotischer Trance und die Methoden der Meditation und der inneren Achtsamkeit.